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Kabinett beschließt höhere Verpflegungspauschalen für Dienstreisen

Mehrwertsteuer auf E-Books soll sinken

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch in Berlin eine Anhebung der steuerlichen Verpflegungspauschalen für Dienstreisen beschlossen. Die Neuregelung ist Teil eines umfassenden Gesetzentwurfs, in dem es vorrangig um eine stärkere Förderung der Elektromobilität geht. Wer mehr als acht Stunden unterwegs ist, kann demnach künftig 14 statt zwölf Euro von der Steuer absetzen, bei ganztägiger Abwesenheit sind es 28 statt 24 Euro.

Die Steuervorteile sollen den Mehraufwand ausgleichen, der Arbeitnehmern bei dienstlicher Abwesenheit von ihrem Wohnort entsteht. Berufskraftfahrer sollen den Regierungsplänen zufolge künftig pro Übernachtung im Fahrzeug acht Euro steuerlich geltend machen können. Sie mussten dafür bislang tatsächlich entstandene Ausgaben nachweisen.

Der Gesetzentwurf sieht - neben den Verpflegungspauschalen und den Maßnahmen zur Elekromobilität - noch weitere Maßnahmen vor. So soll für E-Books sowie für Zeitungen und Zeitschriften in elektronischer Form künftig der ermäßigte Umsatzsteuersatz von sieben Prozent gelten, so wie dies auch bei Druckerzeugnissen der Fall ist. Für Jobtickets soll es eine neue Pauschalbesteuerung von 25 Prozent ohne Anrechnung auf die Entfernungspauschale geben. Dies soll Jobtickets und damit die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel attraktiver machen.